mein vater starb im april 2018 an einer degenerativen muskel- und nervenkrankheit.

um ihn bei mir zu haben, habe ich tage und nächte damit verbracht unsere alten analogen und digitalen bilder anzuschauen. hierbei ist die idee meines herzensprojektes entstanden. 
primär wollte ich der leere, die sich über unser leben legt, ein bild geben. die nutzlosigkeit von gegenständen und den schatten, der still und leise umherzieht und den schmerz verursacht, veranschaulichen. er fehlt überall. nicht nur bei großen ereignissen, sondern im alltäglichen leben. somit schien es mir am aussagekräftigsten, seine körperliche abwesenheit in einer art gegenüberstellung zu porträtieren. ausdrücken möchte ich mit meinem projekt auch die vergänglichkeit - nichts im leben ist selbstverständlich und zeit ist vergänglich. ich möchte, dass die menschen, die meine bilder anschauen, sich darüber bewusster werden.

mehr zu meinem projekt könnt ihr den links ganz unten auf dieser seite entnehmen.​​​​​​​

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